Flexo-Druckmaschinen

Maschinen für die Flexographie kommen im Rotationsdruck für Kunststoffmaterialien zum Einsatz.

Diese Maschinen können aus einem zentralen Druckzylinder bestehen, dessen Außenrand die Druckwerke berührt, oder linear angelegt sein. CMZ hat Erfahrung mit beiden Maschinentypen und kann sowohl die Walzendrehung als auch ihre Längs- und Querbewegung für die entsprechenden Register (bei Maschinen mit Zentralzylinder) steuern.

ROTATION DER DRUCKWALZEN
Für diese Funktion ist keine spezifische Software nötig: Das elektronische Nockenpaket mit seinen Zusatzfunktionen (Zentrierung am Sensor, Gleiten des Profils usw.) reicht aus. Mit Hilfe von CANopen und EtherCAT als Kommunikationsbus zu den Antrieben können die verschiedenen Walzen über die Funktion SYNC Broadcast perfekt synchronisiert werden.

QUER- UND LÄNGSBEWEGUNG DER WALZEN (Registerbewegung) Für die Bewegungssteuerung der Druckwalzen sorgen unsere Servoantriebe IBD oder ISD.

Die Informationen zur Bewegung werden vom zentralen Controller/SPS über einen Feldbus – Profibus, EtherCAT, CANOpen, Modbus – gesendet.

Die Antriebe sind programmierbar in der Sprache IEC 61131. So werden sowohl die Klischeewalze als auch die Raster- oder Aniloxwalze in Kombination mit einer Farbwanne gesteuert. Die Querbewegung von jeder Walze wird von einem Antriebspaar gesteuert, das synchron arbeitet, um die Parallelität der Walzen zu garantieren.

Der Antrieb speichert die Ist-Position des Motors, wenn kein Netz vorhanden ist. Unsere typische Flexo-Druckmaschine umfasst die folgenden Hauptvorteile:
• Möglichkeit, den Stromgrenzwert automatisch zu ändern. Dies dient dazu, einen zu starken Energieverbrauch mit entsprechender Wärmestreuung zu verringern und in einigen Fällen das Drehmoment zu begrenzen, das zum Bruch von mechanischen Teilen führen könnte.
• Maximale Integration mit dem zentralen System über die Feldbusse, die derzeit am häufigsten in der Industrie eingesetzt werden.
• Perfekte Modularität: Das auf die Antriebe verteilte intelligente System ermöglicht die Ergänzung von Farbgruppen, ohne dass die HW-Konfiguration der SPS verändert werden muss. Flexibilität: Die Systeme können vollständig vom Master konfiguriert und die Druckparameter als Rezepte gespeichert werden.
• Erhebliche Kostensenkung: vor allem in der Version ISD, denn dank der in den Motor integrierten Elektronik wird die Verkabelung vereinfacht und der Schaltschrank kann verkleinert werden.