Geschichte

1976
CMZ entstand als technisches Planungsbüro für Mikroprozessor-Systeme. Es war die Zeit von Papierstreifen und Teletype. Verwendet wurde der Mikroprozessor PPS8 von Rockwell mit PMOS-Technologie. Das Anwendungsgebiet war sehr breit und reichte von Industrie über Medizin- und Verwaltungstechnik.

1982
Die Technologie der Mikroprozessoren wandte sich NMOS zu und CMZ wählte den 6502 von Rockwell. Die Projektentwicklung von Hardware und Software und die Produktion von Systemen in Kleinserien ging weiter.

1984
Das erste Standardprodukt wird entworfen, das also nicht direkt vom Kunden in Auftrag gegeben wurde. Es handelt sich um ein modulares System mit einem proprietären Bus auf der Basis des Mikroprozessors 6502 mit der Bezeichnung NF0. Das System wird für die Programmiersprache FORTH vorbereitet, aber die Programmierung wird zunächst von CMZ durchgeführt. Dieses System findet zahlreiche Anwendungen in der Automation von Maschinen der lokalen Industrie, die am Beginn eines großen Wachstums steht.

1988
Es wird eine Karte für das System NF0 entwickelt, das auf dem Mikroprozessor MC68000 basiert, und bei der Gelegenheit auch ein Multitasking-Echtzeitbetriebssystem implementiert. Die Programmiersprache FORTH wird auf 32 Bit erweitert. Auch die Entwicklung und Konstruktion von kundenspezifischen Systemen mit verschiedenen Mikrocontrollern wird fortgesetzt.

1991
Es wird beschlossen, auf die Programmierbarkeit der Systeme durch den Endkunden zu setzen: Dafür wird ein AWL-Compiler erarbeitet, damit das System wie eine SPS arbeitet.

1992
Es werden Mikroprozessoren auf der Basis der CPU32 von Motorola, einer Evolution des 68000, verwendet. Zum modularen System NF0 kommen kompakte Controller hinzu. Auch für andere Firmen, die dann die Vermarktung übernehmen, werden Achsenkontrollsysteme entwickelt.

1992
CMZ wird Forschungslabor, das offiziell vom Ministerium für wissenschaftliche Forschung anerkannt ist. Kunden, die den Projektservice in Anspruch nehmen, können die Finanzierungsmöglichkeiten gemäß Gesetz 297 nutzen (Technologietransfer).

1993
CMZ erkennt den Bedarf, Programmbibliotheken zu implementieren, um die Arbeit der Kunden bei der Einrichtung der Maschinen zu erleichtern. Die erste Bibliothek ist für die mitlaufende Trennvorrichtung bestimmt, dann folgen die anderen.

1994
CMZ beschließt, ein Feldnetzwerk für seine Systeme zu implementieren, und entscheidet sich für den CAN-Bus. Das Unternehmen stellt also verschiedene remote Module her und setzt den Netzwerk-Master in diese Systeme ein. Die Anwendungsebene des Protokolls ist proprietär, denn die verschiedenen Standards kamen erst später auf.

1996
CMZ baut die Leistungen seiner Systeme – sowohl Hardware als auch Software – weiter aus. Neue Systeme, neue Bibliotheken und Programmiertools werden entwickelt. Auch die Projekttätigkeit und Produktion von dedizierten Systemen wird fortgesetzt. Die Organisation eines internationalen Verkaufsnetzes zeichnet sich ab, auch im Sinne von Engineering und technischer Unterstützung.

1997
Die Zahl der Integratoren und Vertriebe im Ausland steigt an. Starke Spezialisierung auf Anwendungen in Packaging und Robotik mit dem Aufbau der dazugehörigen Bibliotheken.

1999
CANopen wird als Standardkommunikationsprotokoll für remote Einheiten eingesetzt.

2001
Einweihung des neuen Firmensitzes und Ausbau der Abteilungen Produktion sowie Forschung und Entwicklung.

2002
Offizielle Präsentation der neuen Serie TS1002: Terminal/Controller TFT Touchscreen 10,5“ in Farbe mit CANopen-Schnittstelle zu Achsen und I/O.

2003
Projektentwicklung und Markteinführung der neuen Generation von Schrittantrieben Serie SDS: Version Impuls/Richtung, Schnittstelle RS232, CANopen.

2004
CMZ tritt definitiv in die Welt der bürstenlosen Antriebe und Motoren ein: das neue Full-Digital-System wird vorgestellt (Steuerung + Antrieb + Motor). Neue Serie mit Antrieben CD1 und Schenkelpolmotoren Serie SMB.

2005
Nach der AWL-Programmierung wird beschlossen, auf die Programmierumgebung des Standards IEC 61131 umzustellen, um immer auf der Höhe der Marktnachfrage zu sein und die Arbeit der Kunden zu erleichtern: Die Linie FCT mit dem ersten Controller FCT241 auf der Basis des PowerPC-Prozessors entsteht.

2006
Das integrierte Closed-Loop-Servosystem ISD entsteht: Es besteht aus einem Zweiphasen-Synchronmotor mit hoher Drehmomentdichte, Full-Digital-Servoantrieb und Feldbus.

2006
Das Vertriebsnetz in Italien und im Ausland wird weiter ausgebaut.

2007
Die Linie FCT wird durch ein weiteres Modell ergänzt: FCT200 ist die wirtschaftlichste Lösung für Anwendungen bis 8 Achsen.

2008
Die Linie ISD wird durch ein weiteres System ergänzt: SVM, die Stand-Alone-Version des Servoantriebs ISD.

2009
Einführung der Terminal-Familie, die das Produktangebot von CMZ vervollständigt: Sie reicht von den günstigsten Versionen, die aber über alle erforderlichen Grundfunktionen verfügen, bis zu den fortschrittlichsten Modellen.

2010
Ein weiteres Modell für die Linie FCT: FCT30 steuert bis zu 99 Achsen sowohl in CANopen als auch in EtherCAT.

2011
Einführung der neuen Serie mit bürstenlosen Stand-Alone-Antrieben LBD. 

2012
Einführung der neuen Linie mit bürstenlosen Motoren mit integriertem Antrieb mit dem Namen IBD, Integrated Brushless Drive.

2013
Neue Größen für die Familie der Serie IBD.

2014
Software und Programmbibliotheken: CODESYS wird, neben dem konsolidierten 4CONTROL, als Entwicklungsambiente eingeführt, und Lizenzen für Wiege-Apps – mit mehreren Köpfen, linear, horizontal, vertikal – werden offiziell vorgestellt.

2015
Weitere Neuheiten für die Brushless-Motoren und Antriebe: NEAR BY, Drive IP65 für bürstenlose Linear- und Rotationsmotoren.
Ein neuer Vertrieb in Mexiko sorgt für die Entwicklung von Anwendungen mit CMZ-Produkten, Kundendienst und Verkauf.

2016
Neue Größen für die Familie der Serie IBD: der kompakte, supereffiziente Motor IBD Flasch 60.

2017
CMZ wird von der Gruppe SOGA ENERGY TEAM übernommen, seit 1966 Hersteller von rotierenden elektrischen Maschinen. Dank dieser Synergie verschmelzen die Kompetenzen in der Elektronik von CMZ mit der elektromechanischen Erfahrung von SOGA.